Von der Pflegereform zum Rotstiftgesetz
Die Hoffnung auf eine echte, umfassende und zukunftsweisende Reform der Pflege ist offenbar endgültig zerplatzt. Was jetzt als Pflegeneuordnungsgesetz (PNOG) auf dem Tisch liegt, ist keine mutige Neuausrichtung der Pflege, sondern im Kern ein weiteres Kostensenkungsprogramm.
Die finanzielle Lücke wird immer größer. Deshalb stellt sich die Frage: Warum hat die Politik nicht früher gehandelt?
Unser gesamtes System der sozialen Sicherung steht zunehmend unter finanziellem Druck. Natürlich spielen der demografische Wandel und ausgeweitete Leistungen dabei eine wichtige Rolle. Aber es wäre zu einfach, die Probleme allein auf diese Faktoren zu schieben.
Während auf der einen Seite immer mehr Menschen pflegebedürftig werden und Beschäftigte und Einrichtungen an ihre Belastungsgrenzen kommen, wird auf der anderen Seite darüber diskutiert, wo weitere Milliarden eingespart werden können. Das ist nicht nur eine Frage des Geldes, sondern eine Frage der politischen Prioritäten und der Gerechtigkeit.
Wir dürfen nicht länger schweigen!
Machen wir gemeinsam Druck: auf die Abgeordneten, die Ministerien und die Verantwortlichen in der Politik. Nehmen Sie Kontakt zu ihrem Abgeordneten auf!
Wer die Pflegeversicherung dauerhaft finanzieren will, muss deshalb endlich ehrlich über alle Seiten der Finanzierung sprechen.
Über die Ausgaben, über versicherungsfremde und sachfremde Leistungen und über die Frage, welche Leistungen tatsächlich aus Beitragsmitteln finanziert werden dürfen. Es kann nicht die Lösung sein, immer neue Belastungen auf Beitragszahler, Pflegebedürftige, Angehörige und Pflegeeinrichtungen abzuwälzen, während strukturelle Finanzierungsprobleme ungelöst bleiben.
Wir müssen auch darüber sprechen, dass die Sozialversicherung immer wieder Leistungen finanzieren soll, die eigentlich nicht zu ihren ursprünglichen Aufgaben gehören.
Die Beitragsmittel der Versicherten dürfen nicht zum allgemeinen Finanzierungstopf des Staates werden. Ebenso stellt sich die Frage, warum Menschen Leistungen aus einem beitragsfinanzierten System erhalten sollen, obwohl sie selbst nie oder nur in sehr geringem Umfang in dieses System eingezahlt haben.
Internationaler Frauentag
08.03.2026
Am Frauentag würdigen wir unserer Patientinnen in der Pflegeeinrichtung. Dieser Tag bietet uns die Möglichkeit, die Stärke, den Mut und die Lebensgeschichten der Frauen zu feiern, die mit ihren Erfahrungen und Herausforderungen unser Gemeinschaftsleben bereichern. Wir setzen uns dafür ein, ein unterstützendes und respektvolles Umfeld zu schaffen, in dem jede Patientin die Wertschätzung erfährt, die sie verdient. Unser männliches Personal würdigte diesen Tag mit dem Überreichen einer Blume.

Rosenmontag 16.02.2026
Rosenmontag bei uns im Haus
Wir feiern gemeinsam – fröhlich, bunt und würdevoll. Rosenmontag gehört fest zu unserem Kalender, denn feiern stärkt Gemeinschaft, Vertrauen und Lebensfreude. Unser Team sorgt für eine sichere, gemütliche Atmosphäre, in der sich alle Bewohnerinnen und Bewohner wohlfühlen.




















